Dienstag, 25. März 2008

REGEN!

Ihr glaubt es kaum!
Fuer mich wars auch unglaublich. Aber es hat tatsaechlich am Ostersonntag in Deodurga geregnet. Besser gesagt geschuettet. Der Platz, auf dem die Kinder normalerweise spielen war ca. 20 cm ueberschwemmt.
Ich habe es total genossen. Es war zwar kalt (Pulli!), aber so stark!
Es ist sehr ungewoehnlich fuer diese Zeit, dass es regnet, drum etwas Besonderes. Super!

p.s. Ich habe gerade begonnen, im Parallel blog zu lesen, wo der Christoph so sehr ueber Niederschlag schimpft. Und ich hab mich so gefreut ueber den einen Regentag. So verschieden ist die Welt. :-)

indische Ostern

In Indien sind alle Feste anders. Aber schoen.
Palm-Sonntag zum Beispiel. Es war so faszinierend, dass es 1. nicht kalt war oder regnete und 2. dass wir echte Kokos-Palmblaetter benutzten. Das war schon ziemlich cool, denn diese Blaetter wurden dann zu kleinen Kraeuzen gefaltet, die am Aschermittwoch in einem Jahr verbrannt werden.
Am Gruendonnerstag feierten die Fathers und Sisters mit uns (ohne Kinder) tatsaechlich das letyte Abendmal. Und in der Messe spaeter wurden vom Father die Fuesse von 12 Burschen gewaschen.
Am Freitag wurden wir gezwungen zu fasten. Das erfuhren wir, als wir gerade ins Esszimmer gingen, um zu fruehstuecken. Tja.
Der Kreuzweg und die Messe dauerten drei Stunden.
Die Auferstehungsmesse am Samstag war sehr schoen. Wir trugen zum ersten mal einen Sari! Die Messe dauerte aber bis ca. halb 2 in der Frueh. Auch fuer die Kinder.
Auch wenn ich besonders in diesen Tagen oft an zu Hause denken muss, geniesse ich es doch, einmal auf besondere, spezielle Art und mit diesen coolen Kindern zu feiern.

Ich wuensche euch allen von Herzen frohe Ostern!
Auch wenns zu spaet ist.

1 Monat Indien

Also, weil der Christoph sich beschwert hat, dass ich so selten schreib und dann auch noch das, was er eh schon weiss, mach ich jetzt lauter kleine Themeneintraege, dass es nach mehr ausschaut, als es ist.
Ich bin jetzt also einen Monat in Indien. Und es geht mir gut. Wir haben uns schon einigermassen an Indien, das Projekt, die Fathers und Kinder gewoehnt und Indien, das Projekt, die Fathers und Kinder gewoehnten sich auch bereits an uns. Wir gehoeren jetzt schon richtig zur Gemeinschaft und bringen uns ein. Noch nicht so sehr, dass wir zufrieden waeren, aber so sehr, dass es glaub ich passt.
Die Hitze und das Essen sind fuer uns schon normal und ertraeglich geworden. Falsch. Das Essen ist sehr gut!
Ich freuh mich, hier zu sein und geniesse es, das spannende, bunte, suesse, coole Indien.